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Kraft- und Zementwerke

Das Kraftwerk ist ein Kohlekraftwerk das zum einen Materialanlieferungen verfolgt und zum anderen auch Nebenerzeugnisse aus der Stromherstellung gewinnt.

Energie aus Mehrum - eine Saubere Leistung

Die anfallenden Materialien können als Zuschlagstoffe für Beton oder als Recyclingmaterial für den Straßenbau verwendet werden. Diese Stoffe werden in regelmäßigen Abständen zur weiteren Verarbeitung abgeholt. Die Abholung erfolgt zu Tag- und Nachtzeiten aus verschiedenen Kraftwerken im gesamten Bundesgebiet. Disponiert werden die einzelnen Fahrzeuge für alle angeschlossenen Kraftwerke in der Zentrale im Ruhrgebiet.

Das BITZER Logistik System ist mit der Zentrale über eine Datenleitung verbunden, sodass alle für das Kraftwerk disponierten An- oder Abholungen im System vorliegen.

Die einzelnen Fahrer kommen im Kraftwerk an und melden sich an einem Selbstbedienterminal (Touchoberfläche mit kundenindividueller Software) an. Gleich bei der Anmeldung wird unterschieden, ob es sich um eine Ascheverladung oder eine Materialanlieferung handelt.

Bei einer Anlieferung wird das Fahrzeug zunächst auf der Eingangswaage, einer BITZER Komplettfahrzeugwaage, verwogen. Danach erhält der Fahrer über das Bedienpult eine Anweisung, wo das Material abzuladen ist. Nach vollendeter Abladung wird das Fahrzeug nochmals auf einer LKW-Waage verwogen und der Anlieferer erhält vor der Ausfahrt seinen Lieferschein.

Bei einer Ascheverladung wird dem Fahrer mittels der intelligenten Bedienerführung an der Anmeldung die Ladestelle mitgeteilt. Über das BITZER Logistik System wird diese Information an den Beladerechner übertragen.
Zudem wirft das System eine ID-Karte aus, mit der sich der Fahrer an der Verladestation anmelden muss.
Bei der Ascheverladung angekommen, identifiziert sich der Fahrer an der vorgegebenen Verladestraße mit seiner ID-Karte. Sollte er sich an einer falschen Verladestraße anmelden, erhält er vom System eine Meldung und wird gebeten sich richtig zu positionieren. Nach ordnungsgemäßer Anmeldung und unter der Voraussetzung, dass die Beladestation nicht besetzt ist, werden durch das BITZER Logistik System die entsprechenden Rolltore geöffnet. Nun fährt das Fahrzeug in die Beladestraße mit eingebauter BITZER Komplettfahrzeugwaage ein. Die Rolltore schließen automatisch. Nun verlässt der Fahrer sein Fahrzeug und begibt sich an das BITZER Verladepult. Hier legt der Fahrer die ID-Karte ein und es findet eine erneute Überprüfung der Daten statt. Im Anschluss an diesen Plausibilitätstest wird das Gewicht des LKWs automatisch erfasst und auf einer angeschlossenen Großanzeige dem Fahrer angezeigt.
Die abzuholende Menge ist dem System durch die zentrale Disposition bereits bekannt. Somit wird die Verladegarnitur freigegeben und der Fahrer kann seinen LKW befüllen.
Sobald die disponierte Auftragsmenge erreicht ist, schaltet das System die Verladung automatisch ab. Nach der Zweitverwiegung werden die Daten gespeichert und der Fahrer zum Verlassen der Verladestraße aufgefordert. Nachdem sich das Rolltor automatisch zur Ausfahrt geöffnet hat, muss der Fahrer abermals bei der Anmeldung seine ID-Karte einlegen, um die Lieferscheinerstellung abzuschließen. Nun werden alle Daten an die Zentrale übermittelt. Bei dieser Gelegenheit wird auch die Karte automatisch eingezogen. Danach öffnet sich die Ausfahrtschranke und der Fahrer verlässt das Werk. 

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