Statische und dynamische Achsverwiegung
Der Einsatz einer Achslastwaage bietet sich in solchen Fällen an, in denen für den Nutzer aus Platz- oder Kostengründen keine Brückenwaage, wie die Komplettfahrzeugwaage oder Aufstellfahrzeugwaage, in Frage kommt. Im Gegensatz zu den Fahrzeugwaagen ist die Achslastwaage nicht eichfähig und dient somit nur internen Kontrollzwecken. Sobald über die Waage mit Dritten abgerechnet wird, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Brückenwaage.
Die Genauigkeitsschwankungen bei Achslastwaagen schwanken je nach Einbausituation, Nutzungsverhalten und Fahrzeugabmessungen. Grundsätzlich zeichnet sich die BITZER Achslastwaage durch ihre robuste Konstruktion aus. Es werden spezielle hochbelastbare Wägezellen verwendet, die Stoßkräfte optimal absorbieren und somit zu einer Langlebigkeit des Waagenkörpers führen. Optional sind Schnellverschlusskupplungen zur Verbindung mit der Auswägeeinrichtung erhältlich. Somit ist die Waage an unterschiedlichen Orten einsetzbar. Die Wiegeplattform in der Abmessung von 3.000 (3.300) x 700 x 250 mm wird in eine Grube eingelassen.
Bei der statischen Verwiegung muss jede Achse des Fahrzeugzuges im Stillstand gewogen werden. Die dynamische Version erlaubt die Überfahrt im Schritttempo und summiert die einzelnen Achsgewichte automatisch auf.
Hilfreiche Zusatzkomponenten sind Großanzeigen mit oder ohne Ampelfunktion, da hierdurch dem Fahrer auf dem Fahrzeug der Status des Wiegevorganges angezeigt werden kann.
Speziell für Biogasanlagen bietet sich der Anschluss der PC-Software BITZER BioEnergie an. Hierdurch kann per Funkfernbedienung auch das jeweilige Fahrzeug identifiziert und direkt dem Schlag zugeordnet werden.
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