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21. Oktober 2019

Wägetechnik

Bitzer Wägezelle

Wägetechnik bezeichnet die Technologie, die verwendet wird, um mithilfe einer Waage ein Gewicht zu ermitteln. In Industriewaagen jeglicher Art kommen dabei Wägezellen zum Einsatz. Diese enthalten einen Federkörper, der sich bei Belastung leicht verändert. Die Verformung des Federkörpers wird von Dehnungsmessstreifen erfasst und in ein elektrisches Signal umgewandelt (für Gewichte unter 100 Gramm kommen andere Verfahren zur Anwendung).


Genauigkeitsklassen

Die Genauigkeitsklassen von Wiegesystemen geben die maximal zu erwartende Abweichung des Messwertes eines Wiegesystems vom tatsächlichen Gewicht eines Objektes an.

Dabei unterscheidet man auch zwischen nicht-selbsttätigen und selbsttätigen Waagen. Zu den nicht-selbsttätigen Waagen zählen beispielsweise Fahrzeug- und Plattformwaagen. Nicht-selbsttätige Waagen werden in die Genauigkeitsklassen Feinwaage I, Präzisionswaage II, Handelswaage III und Grobwaage IIII unterteilt, wobei die Handelswaagen für das industrielle Umfeld am bedeutendsten sind. Zu den selbsttätigen Waagen hingegen zählen beispielsweise Schütt- und Bandwaagen.

Fahrzeugwaagen und Gleiswaagen haben beispielsweise eine praktische Systemgenauigkeit von +/- 0,20%, Schüttwaagen von +/- 0,25% und geeichte Bandwaagen von +/- 0,50% bis +/- 1,00%. Die Waagen können jedoch bei der Inbetriebnahme auch genauer eingestellt werden.


Wägetechnik bei der Firma BITZER

1948 wurde die BITZER Wiegetechnik GmbH gegründet und betrieb die Geschäftsbereiche Waagenfachhandel und Waagenreparatur. Im Jahr 1965 erweiterte die Firma dann ihr Tätigkeitsfeld um die Herstellung mechanischer Waagen. Seit 1970 produziert die Hildesheimer Firma elektromechanische Waagen und ist mit ihren Produkten am Markt führend. Elektromechanische Waagen werden heute hauptsächlich in der Industrie und Transportlogistik eingesetzt. Zu ihnen zählen u. a. Fahrzeug-, Plattform-, Achslast- und Big-Bag-Waagen.

Die BITZER Wiegetechnik GmbH verwendet für ihre Waagen wartungsfreie, hochwertige Ringtorsions-Wägezellen mit Elastomerlagern. Diese zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Eichfähige Ausführung nach OIML (bis 5000 d und 7500 d bei Mehrteilungswaagen)
  • Hohe Genauigkeit, auch bei sehr kleinen Anwendungsbereichen
  • Großes Ausgangssignal und damit hochauflösbarer Nutzsignalbereich
  • Einsatz im Ex-Bereich mit Schutzart EEx ib IIC T 6 / Schutzart IP 68
  • Wartungsfreie Wägezelle mit Elastomerlager „Made in Germany“
  • Elastomerlager für optimale Dämpfung bei dynamischen Belastungen (kein Pendellager)

Wir beraten Sie gern!

Ihr Ansprechpartner:

Tel.: 05121 / 7828 - 51

Fax.: 05121 / 7828 - 78

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