Behälterwaage

Die BITZER Behälterwaagen sind automatische Hochleistungswaagen für freifließende Schüttgüter und standardmäßig in den Leistungsklassen ab 25 t/h bis 400 t/h erhältlich. Der Wiegebehälter fasst somit zwischen 10 und 2.200 kg. Unter Vorgabe eines Gesamtgewichts führt die Behälterwaage so viele Einzelschüttungen durch, bis das vorgegebene Gesamtgewicht erreicht ist.

In der Praxis finden auch häufig die Begriffe Schüttwaage und Durchlaufwaage als Synonyme für die Behälterwaage Verwendung. Anzutreffen sind die Waagen insbesondere in der Getreide- und Zuckerindustrie. Die Durchlaufwaagen werden dort sowohl zur Annahme, Dosierung als auch zur Verladung von Getreide und Zucker eingesetzt. Für höhere Leistungsanforderungen, beispielsweise bei der Schiffsverladung, bieten wir auch sogenannte Duplex-Waagen an, die Leistungen bis zu 1.200 t/h erbringen.

Daumen | Bitzer Wiegetechnik

Bedienerfreundliche Hochleistungswaagen

Mehrsprachigkeit | Bitzer Wiegetechnik

Mehrsprachigkeit

Ihre Vorteile im Überblick:

Behälterwaage in Edelstahl | Bitzer Wiegetechnik
werkzeug | Bitzer Wiegetechnik

Servicefreundliche Konstruktion

direkte inbetriebnahme | Bitzer Wiegetechnik

Ausführung gemäß ATEX-Vorschriften und Maschinenrichtlinie

Bedienung der Behälterwaage über Bitzer Software

Die Bedienung der Behälterwaage erfolgt entweder über eine Wiegeelektronik, die auch mehrsprachig erhältlich ist, oder alternativ über unsere Waagensoftware. Zudem kann die Waage an unterschiedliche Bussysteme (z. B. Profibus/Profinet) angeschlossen und in das Prozessleitsystem (PLS) eingegliedert werden. Durch die Anschlussmöglichkeit an die BITZER Software lässt sich die Behälterwaage fernbedienen und in ein Logistiksystem integrieren.

Service für Behälterwaagen

Die Konstruktion der Behälterwaage zeichnet sich durch die leichte Zugänglichkeit der Wägezellen und der Pneumatikteile aus. Hierdurch können Service- und Wartungsarbeiten an der Behälterwaage schneller und kostengünstiger durchgeführt werden.

Neben unseren modernen elektronischen Behälterwaagen bieten wir auch die Umrüstung von vorhandenen mechanischen Kippgefäßwaagen an. Durch die Modernisierung können erhebliche Leistungssteigerungen erzielt werden.

Als zertifizierter Hersteller bringen wir neue Schüttwaagen ohne das Eichamt EU-weit in Verkehr (Erklärung der Konformität gem. MID).

Optionen

  • Edelstahlausführung
  • ATEX-Ausführung für Waagen in Zone 22
  • Vor- und Nachbehälter
  • Anschluss an BITZER Waagensoftware
  • Integrierbar in vorhandene Steuerungssysteme (z.B. per Profibus/Profinet)
  • Inbetriebnahme und Konformitätsbewertung (Ersteichung) ohne das Eichamt (MID- Konformität gem. EG Richtlinie 2014/32/EU)

Technische Daten

Wägefähigkeit

Teilung

Leistung (bei Schwergetreide)

10 bis 50 kg

50 g

ca. 25 t/h

100 kg

100 g

ca. 50 t/h

200 kg

100 g

ca. 80 t/h

400 kg

200 g

ca. 120 t/h

600 kg

500 g

ca. 170 t/h

800 kg

500 g

ca. 200 t/h

1.200 kg

500 g

ca. 250 t/h

1.500 kg

1.000 g

ca. 300 t/h

2.200 kg

1.000 / 2000 g

ca. 400 t/h

Jetzt unseren Prospekt Behälterwaage downloaden:

FAQ - Behälterwaage

FAQ Tiere 1 | Bitzer Wiegetechnik

Sie möchten mehr über den Einbau und Betrieb einer Behälterwaage erfahren? In unserem FAQ finden Sie kompakte Informationen, die Sie bei Ihrer Entscheidung und Planung unterstützen.

Die Wiegeleistung einer Behälterwaage hängt stark vom jeweiligen Prozess ab. Entscheidend ist dabei die maximale Messkapazität des Behälters und die Art des Materials. Während bei Schüttgutwaagen häufig der Durchsatz (t/h) im Vordergrund steht, ist bei Dosier- oder Sammelwaagen die präzise Erfassung einzelner Chargen entscheidend. Jede Behälterwaage wird daher individuell auf den Einsatzfall und die gewünschte Leistung ausgelegt.

Unsere Wägesysteme sind auf Wunsch in ATEX‑Ausführung erhältlich. Für Behälterwaagen in staubexplosionsgefährdeten Bereichen liefern wir Komponenten mit Zulassungen für Zone 21 und Zone 22. In Ausnahmefällen, etwa bei bestimmten Prozessumgebungen, sind auch Lösungen für Zone 1 und Zone 2 möglich. Welche Zone im konkreten Fall erforderlich ist, richtet sich nach der Ex‑Klassifizierung der Anlage.

Die Dimensionierung einer Behälterwaage richtet sich nach der erforderlichen Leistungsfähigkeit sowie der mechanischen Konstruktion des jeweiligen Behälters. Unsere Fachleute planen auf dieser Basis die optimale Kombination aus Wägezellen, Lagerung und Einbaukonstruktion, um eine sichere, langlebige und präzise Verwiegung zu gewährleisten.

Die Eichung einer Behälterwaage erfolgt in der Regel in zwei Schritten: einer statischen Prüfung mit Prüfgewichten und einer dynamischen Prüfung mit Material. Dabei wird das verwogene Material abgefangen und auf einer Referenzwaage (z. B. einer Fahrzeugwaage) als Vergleich gewogen. Ist ein Abfangen des Materials im Prozess technisch nicht möglich, wird das Verfahren in Abstimmung mit der Prüfstelle angepasst oder es erfolgt eine alternative Prüfmethode nach den Vorgaben des Eichamts.

Die Integration erfolgt über gängige Feldbus- Systeme wie Profinet, Profibus oder Modbus. Welche Schnittstelle genutzt wird, richtet sich nach Ihrer bestehenden Automatisierung. Unsere Fachleute passen die Anbindung so an, dass die Waage nahtlos in das vorhandene Steuerungssystem eingebunden ist.

Wir sind gerne für Sie da.

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